Eine Operettendiva, ein junger Verehrer, eine heimlich Verliebte – und eine Familienverbindung, von der zunächst niemand etwas ahnt: Mit der musikalischen Komödie „Eine Frau, die weiß, was sie will!“ lädt das Kulturbüro der Stadt Weinheim am Donnerstag, 15. Oktober, um 19.30 Uhr zu einem turbulenten Theaterabend in den Gasthof Zum Schwarzen Ochsen in Sulzbach ein. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Kultur vor Ort“.
Im Mittelpunkt steht Manon, eine gefeierte Operettendiva, die für gewöhnlich ziemlich genau weiß, was sie möchte – und es meist auch bekommt. Zu ihren Verehrern gehört der junge Raoul. Doch ausgerechnet in ihn hat sich wiederum Lucy verliebt. Die junge Frau sucht deshalb das Gespräch mit Manon und bittet sie, ihr zuliebe auf den begehrten Junggesellen zu verzichten. Was Lucy zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Manon ist ihre Mutter.
Damit nimmt ein rasantes Verwechslungsspiel seinen Lauf. Oscar Straus’ Operette wird an diesem Abend in einer besonderen Fassung für zwei Darstellende und Piano auf die Bühne gebracht. Christine Rothacker und André Haedicke führen temporeich durch eine Geschichte voller Ironie, Frivolität sowie witziger und geistreicher Dialoge.
Auch musikalisch bietet der Abend alles, was eine klassische Operette ausmacht: eingängige Melodien, Chansons und Walzer treffen auf bekannte Titel wie „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben?“ oder „Jede Frau hat irgendeine Sehnsucht“. Die reduzierte Besetzung gibt dem Stück dabei einen ganz eigenen Charakter und zeigt den Operettenklassiker aus einer ungewöhnlichen Perspektive.
Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr im Gasthof Zum Schwarzen Ochsen, Nördliche Bergstraße 26 in Weinheim-Sulzbach. Der Eintritt kostet 20 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Tourist-Information Weinheim, im Kartenshop DiesbachMedien, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie online über Reservix.
Für Inhaberinnen und Inhaber des Kulturpasses stellt das Kulturbüro außerdem ein Kontingent kostenfreier Tickets zur Verfügung. Diese müssen vor der Veranstaltung per E-Mail an kulturbuero@weinheim.de bestellt werden.
Pressemitteilung der Stadt Weinheim, 06. Oktober 2026