Die Mobilität der Zukunft ist klimafreundlich, darin sind sich alle Verkehrsexperten einig. Vor allem in den Innenstädten wird künftig mehr und öfter Fahrrad gefahren werden – das schon alleine deswegen, weil es immer mehr E-Bikes gibt. Das trifft auch auf Weinheim zu. Da die Fahrräder größer und wertvoller werden, sind komfortable Abstellplätze besonders wichtig – und ein Argument, mit dem Fahrrad in die Stadt zu fahren, weiß Tanja Franke, Verkehrsplanerin der Stadt Weinheim.
Sie betreut im Amt für Stadtentwicklung auch die aktuelle Mobilitätsplanung und weiß, dass eine Verbesserung der Bedingungen für Fahrradfahrer dabei eine oft geäußerte Forderung ist.
In Weinheim kommt man dabei gerade gut voran. In den zurückliegenden Wochen wurden an einigen zentralen Orten der Innenstadt neue Fahrradständer installiert: alle überdacht, alle befestigt und alle mit stabilen Bügeln, die ein sicheres Anketten der Fahrräder erlauben.
Mehr als 30 Fahrradabstellplätze sind entstanden, unter anderem am Dürreplatz und am Rande des Institutstraßenparkplatzes, jeweils acht. Teilweise hat die Stadt dabei mit der Mannheimer Tiefbaufirma Schneider zusammengearbeitet, großteils packte aber der städtische Baubetriebshof selber an und wurde kreativ, wie Jessica Funder. Tiefbau-Ingenieurin im Weinheimer Tiefbauamt betont. Und dabei gab es durchaus Aufgaben zu lösen. An der Bücherei in der Luisenstraße beispielsweise musste die Anlage an die barrierefreie Rampe angepasst werden. An der Volkshochschule in der Ehretstraße musste eine Sandsteinmauer erneuert und der Untergrund angepasst werden. VHS-Leiterin Dr. Cristina Ricca und Verwaltungsleiter Hendrik Lund bedankten sich jetzt persönlich bei dem Bauhof-Trupp, der aus Markus Popiuk, Lukas Schmitt und Frank Krieger besteht, für einige Einfälle und die handwerklich starke Umsetzung.
Pressemitteilung der Stadt Weinheim, 04. Juni 2025