Sulzbachs Ortsvorsteher Frank Eberhardt freut sich auf einen neuen Arbeitsplatz. In den zurückliegenden Wochen mussten er und seine Kolleginnen, aber auch die Bürgerinnen und Bürger einiges ertragen. Raumtemperaturen von über 30 Grad Celsius in dem nicht isolierten alten Rathaus an der B3 waren an der Tagesordnung. Diese Situation bestätigte den Beschluss des Gemeinderates, die Sulzbacher Verwaltungsstelle in das Gemeindehaus in der Kleiststraße zu erlegen, dessen Kauf das Gremium ebenso beschlossen hat. Auch Frank Eberhardt sieht darin Synergie-Effekte, in dem großen Haus die kommunalen Nutzungen zu bündeln. Auch der Ortschaftsrat tagt schon eine Weile in einem Saal des Hauses. Aus baulichen und bautechnischen Gründen ist das alte Gemäuer an der B3 als Anlaufstelle für Bürger und als Arbeitsplatz schwer nutzbar.
Der Kauf des Gemeindehauses, in dem der Gesangverein Liederkranz weitere Nutzungen verwaltet, steht in einem Zusammenhang mit der Aufgabe und der Vermarktung des alten Rathauses. Ein Käufer wird gesucht.
Praktisch ist, dass eine frühere Hausmeister-Wohnung mit separatem Eingang in das Gebäude frei geworden ist und als neue Verwaltungsstelle mit überschaubarem Aufwand hergerichtet und ausgebaut werden kann. Die Umbauarbeiten haben mittlerweile begonnen, der Umzug soll nach den Sommerferien stattfinden.
In den Räumen wird ein kleines Bürgerbüro eingerichtet, in dem die Bürgerinnnen und Bürger (nicht nur Sulzbacher) die üblichen Verwaltungsleistungen in Anspruch nehmen können. Dazu ein Verwaltungsraum sowie ein Büro des Ortsvorstehers, in dem auch persönliche Gespräche für Bürgerinnen und Bürgern angeboten werden können. Im Gegensatz zum Alten Rathaus, das nur über eine Treppe im ersten Stock erreichbar war, sind die neuen Räume barrierefrei begehbar. Neue Böden sind verlegt, es finden Maler- und Elektroarbeiten statt. Frank Eberhardt ist sich bewusst: „Das ist eine große Verbesserung für unsere Bürger.“
Die Ortsverwaltung in Sulzbach ist Montag, Dienstag, Donnerstag von 8 Uhr bis 11.30 Uhr geöffnet, Dienstag außerdem von 14 Uhr bis 17.30 Uhr.
Pressemitteilung der Stadt Weinheim, 21. Juli 2026