Kochen und Ernährung sind lebenswichtige Bestandteile unseres Alltags. Sie sind aber auch ein Spiegel unserer Zeit – und rückblickend ein Ausdruck unserer Kultur und Geschichte. Eine kleine Ausstellung im Weinheimer Museum am Amtshausplatz erinnert schon seit Sommer vergangenen Jahres daran. Sie ist so beliebt, dass sich Museumsleitung und Förderverein entschieden haben, sie bis zum 22. Februar zu verlängern. Anhand verschiedener Themen und Ausstellungsstücke wird über die Entwicklung des Kochens und Essens erzählt. Auch Weinheim hat eigene Erfahrungen dazu gemacht. Die Menschen hier haben Not und Überfluss kennengelernt, und manche werden sich noch erinnern, wie mühsam es früher war, ein gutes Essen zuzubereiten und wie einfach es heute ist. Alte Rezepte geben dazu einen Eindruck.
Darüber hinaus hat Weinheim auch Eigenes hervorgebracht. „Drei Glocken“, im Volksmund noch heute „die Nudel“, war ein führendes Teigwarenunternehmen, und die „flotte Lotte“, ein Gerät zum Passieren von Gemüse, gilt vielen als Weinheimer Erfindung. Viele Stücke, die dabei zu sehen sind, stammen von Weinheimer Familien und wurden für die Ausstellung ausgeliehen. So ist „Kochen.Küche“ eine Ausstellung für die Menschen von heute und auch von Menschen in Weinheim, die dazu beigetragen haben.
Info: Museum der Stadt Weinheim, Amtsgasse 2, bis einschließlich Sonntag, 22. Februar, Öffnungszeiten. Dienstag bis Donnerstag, Samstag 14 bis 17 Uhr, Sonntag 10 Uhr 17 Uhr.
Pressemitteilung der Stadt Weinheim, 02. Februar 2026