Schon kurz nach der letzten Veranstaltung im vergangenen Jahr war den Veranstalterinnen und Veranstaltern klar: Nach diesem Erfolg darf das Literaturfestival Weinheim kein Solitär bleiben. Und um einen berühmten Weinheimer in leicht abgewandelter Form zu zitieren: „Nach dem Festival ist vor dem Festival.“ Jetzt stehen die Rahmendaten für 2024 fest: Vom 11. bis 15. September 2024 wird Weinheim wieder im Zeichen der Bücher stehen.

„Das Grundkonzept werden wir beibehalten“, sagt Wolfgang Orians, der Vorsitzende des Vereins Literaturfestival Weinheim e. V., „Nach der Eröffnungsveranstaltung am 11.09. wird es am Donnerstag undam Freitag wieder Lesungen an außergewöhnlichen Orten und am Samstag und Sonntag eine Buchmesse in der Stadthalle geben. Neu ist, dass wir in diesem Jahr Teil des Literatursommers Baden-Württemberg sind und deshalb mit noch mehr Resonanz aus dem ganzen Land rechnen.“

Zwischen 3.500 und 4.000 Besucherinnen und Besucher haben im vergangenen Jahr an den Veranstaltungen des Literaturfestivals teilgenommen, ob das die Lesungen an Orten wie dem Mausoleum oder der historischen Straßenbahn waren, die Buchmesse oder die vielen Aktionen an Kindertagesstätten und Schulen. Dabei war das eigentliche Festival zwar die am stärksten frequentierte Zeit, aber mit der Lesung von Britta und Christian Habekost in der Volksbank Lounge schon im September, der Lesung der Gewinnerin des Preises des Literaturfestivals Marlene Schulz in Hirschberg im November und der Präsentation der von Grundschülerinnen und Grundschülern in Schreibworkshops geschriebenen Büchern im Dezember wirkte das Festival vor und nach.

Das Festival will auch 2024 mit einem breitgefächerten Programm „Literatur für alle“ bieten, dieses Mal gibt es aber ein übergeordnetes Motto, dass über dem ganzen Literatursommer Baden-Württemberg steht: „Der Freiheit eine Gasse – Literatur und Demokratie“.

„Wir haben schon einige Ideen, wie wir dieses Motto umsetzen können“, sagt Orians, „aber natürlich wird es auch wieder Lesungen aus den Genres Krimi, Fantasy und Romance geben.“

Die Baden-Württemberg-Stiftung und die Freudenberg Stiftung haben bereits Gelder zugesagt, aber die Festivalmacher erhoffen sich nach dem letztjährigen Erfolg auch wieder die Unterstützung von weiteren Sponsoren und Spendern aus Weinheim. Gerade in den derzeit schwierigen Zeiten bietet das Literaturfestival eine hervorragende Gelegenheit, Flagge für Freiheit und Demokratie zu zeigen, junge Menschen an Literatur (und damit Bildung) heranzuführen und sich als Unternehmen, das Teil der Stadtgesellschaft zu präsentieren.

Pressemitteilung der Stadt Weinheim, 15. Februar 2024