Nie wieder ist jetzt. Unter diesem Motto und im Internet unter diesem Hashtag gehen in diesen Tagen in Deutschland Tausende von Menschen auf die Straßen. Die nach einem Geheimtreffen in Potsdam öffentlich gewordenen Gedanken der AfD einer Massen-Ausweisung von Menschen mit Migrationshintergrund haben die Bevölkerung aufgerüttelt. Das Motto verweist darauf, dass solche menschenverachtenden Gedankenspiele auch vor der NSDAP-Machtübernahme in den 20er- und 30er-Jahren bekannt waren – allerdings ohne eine breite gesellschaftliche Gegenbewegung. So etwas dürfe aber nicht mehr passieren, fordern die Akteure und Politiker, daher: #niewiederistjetzt.

Auch in Weinheim, wo das parteiübergreifende Bündnis „Weinheim bleibt bunt“ seit Jahren gegen Rassismus und für eine offene Stadtgesellschaft ohne Diskriminierung steht, können die Menschen unter diesem Motto am Samstag auf die Straße gehen. „Weinheim bleibt bunt“ ruft für Samstag, 20. Januar, 14 Uhr, auf dem Windeckplatz in der Fußgängerzone zu einer Kundgebung gegen Rassismus und für eine wehrhafte Demokratie auf.

Als Kundgebungsrednerinnen und Redner sollen sprechen: Stadträtin Stella Kirgiane-Efremidis für das Bündnis „Weinheim bleibt bunt“; sie ist in Weinheim auch Sprecherin des Runden Tisch Integration und Mitglied im Internationalen Ausschuss, in der SPD Bundesvorsitzende der AG Migration und Vielfalt. Für die Stadt Weinheim Bürgermeister Andreas Buske, für den Verein „Begegnungsbrücke“ Ahmet Yeter, für den Stadtjugendring Weinheim dessen Zweiter Vorsitzender André de Sa Pereira, möglicherweise auch Jugendliche aus Weinheimer Schulen. Dauer der Kundgebung ist etwa 30 Minuten.

Die Bürgerschaft ist herzlich zu der Kundgebung eingeladen.

Pressemitteilung der Stadt Weinheim, 17. Januar 2024