Peer Gynt von Henrik Ibsen ist einst als Gedicht entstanden und vielfach künstlerisch dargestellt. Der Stoff wird zu Recht als „Faust des Nordens“ bezeichnet. Am Freitag, 8. Dezember, 20 Uhr, kommt Peer Gynt als Rockmusical bei „Weinheim macht Theater“ auf die Bühne der Weinheimer Stadthalle. Die Opernwerkstatt am Rhein hat nach „Rock me, Hamlet!” das nächste große Rockmusical in Szene gesetzt, das klassische Literatur rockig und leicht auf die Bühne bringt. Dabei begegnet der Zuschauer doppelköpfigen Trollen und hübschen Frauen, die Peer Gynt den Kopf verdrehen, mystischen Gestalten, dem Tod und jeder Menge fetzigen Beats. Peer Gynt auf der Suche nach sich selbst trifft den Nerv der Zeit mit einer jungen Generation, die vorgegebenen Ziel und klaren Pläne verfolgt, sondern sich treiben lässt, weil klare Perspektiven fehlen.

Die klassische Übersetzung von Christian Morgenstern wird in der Weinheimer Inszenierung mit Original-Songs von Lady Gaga, Radiohead, Kyogo, Cardi B bis hin zu Ed Sheeran und Pink verflochten. Eine Live-Rockband und stimmgewaltige Protagonisten entführen die Zuschauer in eine hoch emotionale Welt. Und auch die Musik von Edvard Grieg wurde verrockt und kommt als Leitmotiv zur Anwendung.  Peer Gynts Odyssee beginnt in dunklen, norwegischen Berglandschaften. Hier wächst der Bauernsohn mit seiner Mutter auf, verarmt, von der Dorfgesellschaft ausgestoßen und verlacht. Er flüchtet sich in seine Phantasie, in Tagträume und Lügenmärchen, glaubt sich zu Höherem berufen. Erst am Ende besinnt er sich darauf, dass das Glück viel näher liegen kann, als man glaubt.  

Tickets im Vorverkauf ab 18.50 Uhr in Weinheim bei der Tourist-Information und beim Kartenshop der DiesbachMedien – sowie in allen Reservix-Vorverkaufsstellen. Online unter www.reservix.de

Pressemitteilung der Stadt Weinheim, 23. November 2023