Es waren schon viele Nutzungen geplant in der alten Hildebrandschen Mühle im Birkenauer Tal am östlichen Weinheimer Stadtausgang – auch abenteuerliche. Jetzt sieht es aber so aus, dass alles in die richtige Richtung geht. Der Ausschuss für Technik und Umwelt (ATUS) hat am Mittwoch Grünes Licht gegeben für den Vorentwurf eines Bebauungsplanes, der die Errichtung von 84 Wohneinheiten vorsieht, einen Teil in der dann sanierten denkmalgeschützten Villa sowie in drei Neubauten. Der ebenfalls denkmalgeschützte markante Siloturm wird nach den aktuellen Planunterlagen eines privaten Investors erhalten, allerdings nicht weiter genutzt. 

Nach dem positiven Votum des wird ein Bebauungsplan namens „Hildebrand’sche Mühle“ als Angebotsbebauungsplan aufgestellt. Es ist die Ausweisung eines allgemeinen Wohngebietes beabsichtigt. In der Stadtverwaltung und am Ratstisch äußerte man sich optimistisch zur wirklichen Umsetzung des Projektes. Oberbürgermeister Manuel Just sprach in der Sitzung von einem „sehr ernsthaften Entwicklungsinteresse seitens des Investors“. Just betonte auch, dass es sich bei der Planung keineswegs um eine Notlösung handelt, „sondern ganz im Gegenteil, um eine hervorragende Lösung, die man in dieser Stadt braucht“.

Nach der frühzeitigen Beteiligung traf das Gremium nun den Offenlage-Beschluss, der wiederum Grundlage für den Vorentwurf des Bebauungsplanes sein soll. In einigen Monaten schon sollen die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, damit auf dem Areal die Bagger rollen können. Just: „Dann wäre der Dornröschenschlaf endlich vorbei.“

Pressemitteilung der Stadt Weinheim, 08. Mai 2024