Die Bilder häufen sich: Starkregen, also gewaltige Regenmassen in einem lokal begrenzten Bereich innerhalb kurzer Zeit, verwandeln kleine Rinnsale in reißende Flüsse; diese Ereignisse sind Begleiterscheinungen von klimawandelbedingten Extremwetterlagen. Wie aber können sich Bürgerinnen und Bürger schützen, wie Vorkehrungen treffen – und wie können sie überhaupt beurteilen, wie stark die Gefährdung ist.

Für solche Fragen (und Antworten) hat die Stadt Weinheim, genauer: der kommunale Eigenbetrieb Stadtentwässerung, nun ein Konzept für ein Starkregen-Management erarbeitet. Es liegt nun auch online für die Öffentlichkeit vor und kann von jedem genutzt werden. Es handelt sich dabei um eine standardisierte Vorgehensweise, die vom Land Baden-Württemberg zu Verfügung gestellt wird, um Kommunen zu unterstützen ein Konzept zur Risikominderung zu erstellen.

In drei Phasen – Gefährdungsanalyse, Risikoanalyse und Handlungskonzept – hat der Eigenbetrieb mit Hilfe eines zertifizierten Ingenieurbüros und der Unterstützung von relevanten Akteuren wie Ortsvorstehern und der Feuerwehr über die letzten Jahre ein Hilfsmittel erarbeitet, das nun zur Gefahrenabwehr dienen soll. Im Eigenbetrieb ist Umweltingenieur Robin Baumann zuständig (siehe Interview).

Im Mittelpunkt stehen dabei die Starkregengefahrenkarten, die aufzeigen, wie sich das Wasser potenziell bei einem Starkregenereignis verteilen kann und welche Flächen betroffen sind. Von Starkregen spricht man, wenn innerhalb kurzer Zeit in einem lokal begrenzten Bereich Niederschläge von hoher Intensität und Menge auftreten.

Mithilfe der Online-Karten können sich ab sofort Bürgerinnen und Bürger informieren, ob ihr Haus oder ihre Wohnung gefährdet sein könnte und gegebenenfalls Schutzvorkehrungen treffen.

Weitere Informationen und den Zugang zu den Karten sind auf der Homepage der Stadt Weinheim zu finden unter www.weinheim.de/startseite/buergerservice/eigenbetrieb+stadtentwaesserung.html

Pressemitteilung der Stadt Weinheim, 23. Januar 2026

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